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Praxis im Restaurant

Was gehört zum Frühstücksmenü? Fotos, Standardkombinationen und Aufpreise prüfen

Führen Sie zuerst die im Frühstücksmenü enthaltenen Bestandteile auf und kennzeichnen Sie Pflichtauswahl, Austauschmöglichkeiten und Zusatzkäufe jeweils separat. Prüfen Sie die Fotos anhand derselben Zusammenstellung. Gehen Sie mit einer Prüfliste für Menükombinationen Kategorien, Details, gedruckte Menüs und aktivierte Sprachen Punkt für Punkt durch. Wenn Gäste melden, dass etwas fehlt, prüfen Sie zunächst die Angaben zur Bestellung und die tatsächlich gelieferten Speisen. Unterscheiden Sie dann zwischen einem Fehler bei der Ausgabe und einem Missverständnis aufgrund der Darstellung.

MenuSnap-RedaktionVeröffentlicht

Geben Sie bei einem Frühstücksmenü zuerst klar an, was im Preis enthalten ist, und führen Sie Pflichtauswahl, Austauschmöglichkeiten und zusätzliche Käufe getrennt auf. Prüfen Sie auch das Foto anhand dieser Standardzusammenstellung. Ein abschließender Hinweis wie „Abbildung ähnlich“ kann nicht jeden Unterschied erklären. Wenn Gäste sagen, dass etwas fehlt, prüfen Sie zunächst die gewählte Variante der Bestellung und die tatsächlich gelieferten Speisen. Was eindeutig enthalten war, aber nicht geliefert wurde, ergänzen Sie gemäß den Abläufen des Betriebs. Erklären Sie separat verkaufte Produkte und fragen Sie nach, ob der Gast sie bestellen möchte. Berechnen Sie sie nicht einfach ungefragt.

Erstellen Sie zuerst eine Prüfliste für die Frühstückskombination

Die für die Ausgabe verantwortliche Person bestätigt die Zusammenstellung. Die für die Menüpflege zuständige Person prüft damit anschließend Texte, Fotos und Varianten. Erfassen Sie die folgenden Angaben für jede Kombination separat. Kombinationen mit demselben Namen, aber unterschiedlicher Getränkeauswahl oder Portionsgröße, dürfen nicht mit einer vagen gemeinsamen Beschreibung geführt werden.

  • Grundbestandteile: Führen Sie die Speisen, die Standardportionen und die im Menü enthaltenen Getränke auf. Bei einer Auswahl zwischen zwei Möglichkeiten geben Sie an, aus welcher Kategorie gewählt werden kann.
  • Pflichtauswahl: Beschreiben Sie klar, welche Optionen die Gäste auswählen müssen. Eine fehlende Auswahl darf nicht als Entscheidungsspielraum für die Küche verstanden werden.
  • Austauschmöglichkeiten: Nennen Sie die tatsächlich verfügbaren Alternativen und den jeweiligen Preisunterschied. Prüfen Sie Zutaten und Allergene anhand der aktuellen Rezepturunterlagen des Betriebs; leiten Sie sie nicht aus Dekorationen auf Fotos oder ähnlichen Zutaten ab.
  • Zusätzliche Käufe: Kennzeichnen Sie Zutaten und Getränke, die nicht im Grundpreis enthalten sind, und nennen Sie die tatsächlichen Aufpreise. Zeigen Sie den Preis jeweils direkt bei der betreffenden Option an.
  • Fotoabgleich: Prüfen Sie bei jeder Speise und jedem Getränk auf dem Foto, ob es zum Grundangebot gehört, als Ersatz gewählt werden kann oder separat verkauft wird. Die Anrichtung kann natürlich variieren, aber die zentralen Speisen und ihre Preiszuordnung müssen stimmen. Ist ein separat verkauftes Produkt auf dem Foto besonders prominent zu sehen, verwenden Sie ein anderes Foto oder passen Sie die Darstellung an.

Der MenuSnap-Leitfaden zum Speisekartenimport schreibt vor, Portionsgrößen, Optionen und Aufpreise zu überprüfen. Auch die importierten Texte und Fotos müssen Mitarbeitende mit der aktuellen Zusammenstellung abgleichen. Bei Abweichungen ist zu entscheiden, ob neue Fotos aufgenommen, Bilder ausgetauscht oder Erläuterungen ergänzt werden müssen. Nach der Bestätigung verwenden alle Schichten dieselbe Beschreibung der Kombination.

Foto, Details und gedruckte Menüs anhand derselben Kombination abgleichen

Das Frühstück kann in der Kategorienübersicht, in der Detailansicht und auf kleinen Schildern am Tresen erscheinen. Ein Bild an einer Stelle auszutauschen bedeutet nicht, dass alle Kanäle aktualisiert wurden. Das Servicepersonal kann die Ansichten in der Reihenfolge der tatsächlichen Auswahl durchgehen und prüfen, ob längere Beschreibungen leicht übersehen werden oder Aufpreise direkt bei der jeweiligen Option stehen. Es geht nicht darum, möglichst viel Text hinzuzufügen, sondern dafür zu sorgen, dass entscheidungsrelevante Informationen vor der Bestätigung sichtbar sind.

Auch gedruckte Menüs und alle aktivierten Sprachen müssen mit derselben Zusammenstellung abgeglichen werden. Wird in einer Übersetzung der Eindruck erweckt, alles sei enthalten, kann es trotz einer klaren Formulierung im Original zu Missverständnissen kommen. Mitarbeitende sollten sich bei Erklärungen an die geprüfte Beschreibung halten und nicht jeweils eigene Regeln dafür erfinden, was enthalten ist. Ändert sich die Verfügbarkeit an einem Tag, sollte die zuständige Person die Alternative bestätigen, bevor sie erklärt wird.

Was tun, wenn Gäste melden, dass etwas fehlt?

  • Die Bestellung umfasst den Bestandteil, aber er wurde nicht geliefert: Klären Sie die Auslassung mit der für die Ausgabe zuständigen Person, ergänzen Sie den Bestandteil gemäß den Abläufen des Betriebs und stellen Sie sicher, dass der ursprünglich enthaltene Bestandteil nicht nochmals berechnet wird.
  • Die Bestellung umfasst den Bestandteil nicht, aber das Foto kann einen falschen Eindruck erwecken: Erklären Sie, was tatsächlich enthalten ist und welche Möglichkeiten es gibt, und fragen Sie zuerst nach der Entscheidung des Gastes. Informieren Sie außerdem die für die Menüpflege zuständige Person über das missverständliche Bild oder den unklaren Text.
  • Die Angaben zur Bestellung oder die Rezeptur sind weiterhin unklar: Prüfen Sie zunächst die ursprünglichen Aufzeichnungen und die aktuellen Unterlagen zur Ausgabe. Ziehen Sie keine Schlüsse aus Gewohnheiten in der Küche, ähnlichen Fotos oder dem bloßen Einverständnis des Gastes.

Nach Änderungen an Zutaten oder Fotos die betroffenen Angaben erneut prüfen

Wenn Sie Grundbestandteile, Getränkeauswahl oder Extras ändern, ermitteln Sie anhand der Prüfliste, welche Fotos, Details, Varianten, gedruckten Menüs und aktivierten Sprachen betroffen sind. Entscheidend ist nicht, ob der Text länger geworden ist, sondern ob Gäste vor der Bestätigung erkennen können, was sie erhalten und wofür sie zusätzlich bezahlen. Halten Sie die geänderten Angaben und die für die Bestätigung zuständige Person fest. Bei der nächsten Pflege dient derselbe Standard erneut als Grundlage für die Prüfung.

Quellen

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